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Kinder und Masseneinwanderung. Als Allheilmittel: Eine Floskelwolke und offener Rassismus. Aber keine Ideen. Kann das weg? Ja.

6.2 MEHR KINDER STATT MASSENEINWANDERUNG
Den demografischen Fehlentwicklungen in Deutschland muss entgegengewirkt werden. Die volkswirtschaftlich nicht tragfähige und konfliktträchtige Masseneinwanderung ist dafür kein geeignetes Mittel. Neben einer maßvollen, an qualitativen Kriterien orientierten Einwanderung, muss vor allem die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung durch eine effektive familien‐ und kinderfreundliche Politik erhöht werden.

Bingo!

Die Geburtenrate in Deutschland liegt mit einem relativ konstanten Wert von 1,4 seit über vierzig Jahren weit unter dem bestanderhaltenden Niveau. Jede fünfte Frau bleibt heute kinderlos, unter Akademikerinnen war es 2012 sogar jede dritte. Familien mit mehr als zwei Kindern finden sich überwiegend in sozial schwächeren Schichten, während in der Mittelschicht das Geburteneintrittsalter der Frauen immer weiter steigt und die Anzahl kinderreicher Familien sinkt.

Captain Obvious wiederholt: Wenn weniger Kinder geboren werden, gibt es weniger Kinder.

Auch sind jährlich rund 100.000 Abtreibungen nach der Beratungsregel (soziale Indikation) zu beklagen.

Schlimm, diese Selbstbestimmung der Frauen. Dabei wäre die Erhaltung des Volkskörpers doch wichtiger als der Körper des Individuums.

Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an, so dass sich die demografische Bevölkerungstruktur gravierend ändert. Im Jahr 2060 werden Prognosen des Statistischen Bundesamts zufolge nur noch 65 bis 70 Millionen Menschen in Deutschland leben gegenüber 81 Millionen 2015. Nehmen die Verschiebung der Alterspyramide und die mangelnde Orientierung der Zuwanderung am Bedarf des Arbeitsmarktes weiter zu, wird dies sinkende Renten, eine Überlastung der berufstätigen Jahrgänge durch Steuern und Abgaben und eine verminderte Wirtschaftsleistung zur Folge haben. Die sozialen Sicherungssysteme werden in eine finanzielle Schieflage geraten. Um diesen markanten demografischen Trends entgegenzuwirken, setzen die derzeitigen Regierungsparteien auf eine fortgesetzte, von Bedarf und Qualifikation abgekoppelte Masseneinwanderung hauptsächlich aus islamischen Staaten. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass insbesondere muslimische Migranten in Deutschland nur ein unterdurchschnittliches Bildungs‐ und Beschäftigungsniveau erreichen. Dass die Geburtenrate unter Migranten mit >1,8 deutlich höher liegt als unter deutschstämmigen Frauen, verstärkt den ethnisch‐kulturellen Wandel der Bevölkerungsstruktur.

Ja, äh schön. Oder auch nicht. Und was hat das jetzt mit der AfD und ihren Zielen zu tun? Will sie sagen: Wir wollen mehr Rassismus wagen?

Der Versuch, diese Entwicklungen über noch mehr Einwanderung zu kompensieren, birgt durch mangelnde Integration und Kettenmigration insbesondere in den großen Städten die Gefahr, dass sich weitere Parallelgesellschaften bilden. Der soziale Zusammenhalt, das gegenseitige Vertrauen und die öffentliche Sicherheit als unverzichtbare Elemente eines stabilen Gemeinwesens erodieren in einer konfliktträchtigen Multi‐Minoritätengesellschaft. Der durchschnittliche Bildungsstand wird weiter sinken.

Mal ein wenig Rassismus, hatten wir ja noch nicht. Der böse Ausländer macht nämlich alles kaputt. Dass das so alles nicht stimmt, ach egal. Hauptsache das Ziel ist klar und die Schuld eindeutig verteilt. Der Ausländer war’s.

Durch eine größere ideelle Wertschätzung der Elternarbeit sowie einer Familienpolitik, die sich an den Bedürfnissen von Familien orientiert und junge Menschen zur Familiengründung ermutigt, soll die Geburtenrate mittel‐ bis langfristig wieder ein tragfähigeres Niveau erreichen. Die Lücke zwischen Kinderwunsch, den nach wie vor 90 Prozent der jungen Deutschen hegen, und der Zahl der geborenen Kinder soweit wie möglich zu schließen, sehen wir als zentrale politische Aufgabe.

Das ist ja mal super-konkret. Was genau will die AfD machen? Plakate mit glücklichen Familien aufhängen oder was? Kitas schließen? Zwangssteuern für Kinderlose einführen? Die traurige Wahrheit dürfte sein: Außer Floskeln fällt ihnen nichts ein.

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