Eine kurze Anleitung in acht Schritten.
1. Es passiert etwas, das mir nicht gefällt.
2. Ich mache mir Gedanken, warum das passiert. Dazu versuche ich die Position der anderen Seite einzunehmen.
3. Ich verstehe (oder auch nicht), wieso die andere Seite so handelt.
4. Ich spreche mit der anderen Seite – nicht öffentlich, sondern unter vier oder sechs Augen.
5. Bei der Durchführung von 4. frage ich zuerst nach, was die andere Seite möchte und wieso sie so handelt. Und höre aufmerksam zu.
6. Danach lege ich dar, wieso mir – bei allem Verständnis – nicht gefällt, was die andere Seite tut oder sagt.
7. Danach höre ich wieder zu.
8. Am Ende steht hoffentlich gegenseitiges Verständnis und eine gemeinsame Lösung.

Wie ich es nicht mache:
Ich tadele die andere Seite öffentlich für ihr Verhalten.

Was denkst du?